Author Topic: Kaiser Wilhelm II  (Read 252890 times)

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Offline Nicolas Peucelle

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Re: Kaiser Wilhelm II
« Reply #435 on: January 03, 2010, 02:30:07 AM »
Out  of the original memories of the german Prince Max von Baden: Title of the book:  “Erinnerungen und Dokumente”. Author : Prinz Max von Baden.  Printed by “Deutsche Verlags Anstalt”. Stuttgart Berlin und Leipzig. 1927.
Quote: Page 579 Line 24: “Inzwischen erhielten wir die Gewissheit, dass in unserer naechsten Naehe ein anderer Seuchenherd wirksam war und eine unheimliche Ansteckungskraft ausuebte: die russische Botschaft. Die verdaechtigen Zeichen hatten sich in den letzten Wochen gehaeuft: auffallend reger Kurierdienst, Geruechte ueber umfangreichen Waffenschmuggel: russische Agitatoren redden in den Versammlungen der Unabhaengigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands: der abgerufene Attache Semkoff, so wurde berichtet, habe sich bei einem Abschiedsessen geruehmt, Millionen in das deutsche Volk gebracht zu haben, zur Foerderung der in Kuerze bevorstehenden Revolution. Am 4. November abends war die Kurierkiste auf dem Schlesischen Bahnhof planmaessig entzweigegangen. Solf berichtete am Morgen des 5., dass dabei aufruehrerische Schriften denkbar kompromittierenden Inhalts and Tageslicht gekommen waeren: Aufrufe zum Revolutionskampf und Meuchelmord. Nunmehr hatten wir die gewuenschte Handhabe gegen Joffe und seinen Stab von geuebten Revolutionstechnikern. Wir beschlossen, am Abend dieses Tages dem diplomatischen Vertreter Russlands mitzuteilen, das ser am naechsten Morgen mit seinem gesammten Botschaftspersonal Berlin zu verlassen haette. Bis dahin sollte die Botschaft unter polizeiliche Bewachung gestellt werden. Scheidemann erklaerte in dieser Sitzung: Der Boschewismus ist heut die groessere Gefahr als die Entente. Es war wohl  keiner  unter uns, der nicht von der Notwendigkeit durchdrungen war, die Mehrheitssozialdemokraten gegen die Unabhaengigen stark zu machen.”  (short explanation:  Prince Max von Baden is a relative of Wilhelm II, he is also Chancelor of Germany after summer 1918. He describes the discovery of the Bolchevik Plot to create a revolution in Germany involving the Russian Embassy in Berlin. In the evening of November 4th 1918 a Russian diplomatic shipment is on purpose “accidently” opened at a Berlin train station and the content includes Leaflets calling for murder. The same evening the german authorities inform the Russian Embassador “Joffe” that he and the entire Russian embassy staff will have to leave the next morning and till than the Embassy will be put under Police control. The SPD Member of Parliament and the government  Mr Scheidemann says that Bolchevism is a far more dangereous threat now than the western allied forces. Prince Max concludes: That all in his government agreed that the SPD (Social Democrat Party) had to be supported and reinforced against the USPD (german pro-bolchevik socialist party also present in the German Parliament in those days, later became Communist Party).
Nicolas Peucelle

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Re: Kaiser Wilhelm II
« Reply #436 on: January 03, 2010, 03:35:07 AM »
Quote: Page 293 Line22: “Der Staatsekretaer bereinigte den Brest=Litowsker Frieden:  “.. Der Friede von Brest=Litowsk kam zustande auf Grund der einen grossen Uebereinstimmung zwischen der russischen und der deutschen Regierung, dass die jahrhundertelang unterdrueckten Fremdvoelker Russlands das von ihnen erstrebte nationale Eigendasein erhalten sollten. Diese Uebereinstimmung ueber das Schicksal der Randvoelker ist eine weltbedeutende Tatsache, die sich aus der Geschichte nicht mehr ausloeschen laesst. Nicht ueber das Ziel, wohl aber ueber die Methoden und die Wege, die zu dem Eigendasein der Voelker fuehren sollten, gingen die russische und die deutsche Auffassung auseinander. Unsere Auffassung ist nach wie vor die, dass der Weg zur Freiheit nicht ueber Anarchie und Massenmord fuehren darf.Zwischen der ersten Sprengung der Fesseln und der vollen Selbstbestimmungsfaehigkeit der Randvoelker liegt das natuerliche Uebergangsstadium. Bis sich die ordnenden Kraefte in den verschiedenen Laendern zusammenfinden, fuehlt sich Deutschland zum Schutz dieser Gemeinwesen berufen, im eigenen wie im allgemeinen Interesse, wie denn auch tatsaechlich Deutschland von den nationalen Mehrheiten und nationalen Minderheiten gerufen worden ist. Der Brest=Litowsker Friede ist ein Rahmen, das Bild, das darin entstehen wird, ist erst in seinen ersten Anfaengen entworfen. Die deutsche Regierung ist entschlossen, den erbetenen und gegebenen Schutz nicht zu einer gewaltsamen Annexion zu missbrauchen, sondern den bisher unterdrueckten Voelkern den Weg zur Freiheit und Ordnung und zur gegenseitigen Duldung zu oeffnen.  Meine Herren! England hat das Recht verwirkt, moralisch fuer die russischen Randstaaten in die Schranken zu treten. In ihrer namenlosen Leidenszeit  waehrend des Krieges haben sie sich einmal ueber das andere an England um Unterstuetzung ihrer Sache gewandt. Sie ist Ihnen  staendig versagt geblieben. Es gab eine Zeit, in der England das zaristische Russland schaerfer bekaempfte als irgendeine andere Nation. Als waehrend des Krieges das zaristische Russland im eigenen Lande unterdrueckte, raubte und mordete, hat England geschwiegen, ja mehr als das, es hat den russischen Tatbestand vor der Welt beschoenigt und gefaelscht, und so mordete  Russland dank Englands moralischer Unterstuetzung mit einer unerhoerten, durch das Gewissen der Welt nicht gehemmten Schwungkraft. Der Hehler darf nicht Richter sein.     
Little explanation:Prince Max von Baden (than Chancelor/Prime Minister of Germany, quotes a pubic speech made by Wilhem Solf in presence of the Press, who was than Secretary of Foreign Affairs of his government (1918). Solf explains that the Brest=Litowsk Peace Treaty has to be considered as the framework for a future peaceful reorganization of the Eastern Nations legal aspirations for their Freedom. Solf says that on this point the present Russian and German governments fully agreed, but that they disagreed on the ways to reach these states of Freedom. Germany considers that it has to protect the free peoples entities in the east on their natural and irrevocable way  towards their independent final statehoods, to be achieved without anarchy and mass-murders. The German presence is therefore temporary in these regions. There will be no forced annexations of Eastern Territories. Solf than criticizes  the British policies towards Russia as being purely selfish. Having been among the harshest enemies of Tsarist Russia in the past, the present times policy ignored the rightful claims of the oppressed nations and only the maintenance of Russia as cannon fodder supplier was their new morality. Accordingly to all this, unmasked  cynical Britain has no more honest  role to play for these freedom aspiring People in the east.)
Nicolas Peucelle

Offline Nicolas Peucelle

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Re: Kaiser Wilhelm II
« Reply #437 on: January 03, 2010, 03:53:32 AM »
Out  of the original memories of the german Prince Max von Baden: Title of the book:  “Erinnerungen und Dokumente”. Author : Prinz Max von Baden.  Printed by “Deutsche Verlags Anstalt”. Stuttgart Berlin und Leipzig. 1927.
Quote: Page 294 Line 14:
“Das Problem der Fremdvoelker,   ja das ganze russische Problem wird von England aussschliesslich unter dem Gesichtspunkt der Erleichterung des englischen Krieges betrachtet. Jede Verfassung ist England recht, die Russland als Kriegsmaschiene tauglich erhaelt, und wuerde Iwan der Schreckliche auferstehen und Russland zu einem neuen Kampf zusammenschweissen, so wuerde er den Englaendern ein willkommener Bundesgenosse in dem “Kreuzzuge fuer die Freiheit und das Recht “ sein. Kann aber Russland keinen Krieg mehr fuehren, dann wenigstens einen Buergerkrieg, damit keine Ruhe and Deutschlands Ostfront entstehen kann….  Die Wirtschaftliche Notlage der von uns besetzten Gebiete ist ohne Zweifel schwer, aber es ist ein Zynismus im englischen Munde, davon bedauernd zu redden, den Englands Hungerblockade richtet sich gegen die besetzten Gebiete ebenso wie sie sich gegen uns richtet, gegen die Neutralen und die ganze Welt. Balfour bespricht unser Verhaeltnis zu jedem einzelnen dieser Randstaaten. An die erste Stelle setzt er die Behauptung, die deutsche Intervention in Finnland haette bezweckt , Finnland in deutsche Abhaengigkeit zu bringen, mit anderen Worten, ein deutsches Portugal zu schaffen. Welche unerhoerte Herabwuerdigung des finnischen Unabhaengigkeitskampfes, der seit Jahrzenten alle Freunde der kleinen Nationen begeistert hat! Aber Finnland hat, wie es scheint, alle Sympathien in England verloren, seit es sich durch das englische Vorgehen in Nordrussland bedroht fuehlt und von der Verbindung mit der eisfreien Murmankueste nicht abgeschnitten werden will. “
Ueber unser Verhaeltnis zu den Ostseeprovinzen, zu Polen und zu der Ukraine erhebt Balfour eine ungeheuerliche Beschuldingung. Wir seien mit diesen Laendern verfahren, sagen wir kurz, wie England mit Griechenland, d.h., wir haetten sie zum aktiven Heeresdienst gegen Deutschlands Feinde gepresst. Kein einziger Soldat ist zum Heeresdienst aus diesen Laendern fuer Deutschlands Sache gezwungen worden”. "
(Little explanation: Prince Max von Baden (than Chancelor/Prime Minister of Germany, quotes a pubic speech made by Wilhelm Solf in presence of the Press, who was than Secretary of Foreign Affairs of his government (1918). Solf replies to a speech made by Lord Balfour (Britain) concerning the destiny of the former Russian provinces in relation to suspected German goals, that Britain despite claiming to be a champion in the defense of freedom and law, wouldn’t mind to have “Ivan the Terrible” been reborn to lead Russia to a new allied crusade against Germany in the name of “Freedom and Law”, that it is cynical to worry for the economical shortcomings in the German occupied Eastern territories, because it is the British operated ocean blockade which harms the German, Russian, Neutral Countries and World populations alike. Solf refuses Lord Balfours discrimination of the new free Finnland as a German puppet and reminds the legitimate yearlong fight for freedom of this nation which always benefited of the sympathies of small nations loving persons. Solf than responds to the accusation that germany forces the new free nations people to become German soldiers as completely wrong. “Not a single soldier of these countries has been forced into active German army duties” )
« Last Edit: January 03, 2010, 04:02:02 AM by Nicolas Peucelle »
Nicolas Peucelle

Offline Adagietto

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Re: Kaiser Wilhelm II
« Reply #438 on: January 05, 2010, 09:15:43 AM »
- 'das ganze russische Problem wird von England aussschliesslich unter dem Gesichtspunkt der Erleichterung des englischen Krieges betrachtet.' That's quite funny when one considers the background to this particular 'russische Problem'; the Germans were hardly in a position to moralize!




Rani

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Re: Kaiser Wilhelm II
« Reply #439 on: January 30, 2010, 01:19:50 PM »

Naslednik Norvezhskiy

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Re: Kaiser Wilhelm II
« Reply #440 on: January 30, 2010, 11:42:51 PM »
Lol, love the photo of the Kaiser and the dachshund. Wonder if it is Senta, Erdmann, Wadl or Hexl? (The last two were the ones who nearly caused an international incident by killing one of Archduke Franz Ferdinand's gold pheasants.)

I always enjoy German royal photos because of their, often, more casual nature wherein the subjects can be seen to be smiling (almost not done amongst other royal families during the late 19th and early 20th centuries), and their position in the photos. One would never see the monarch in the background as shown here with Willie and Dona.
Perhaps because the German royals only associated with other princelings of equal rank.... Heaven knows that Germany offered enough serene highnesses for company!
Anyways interesting observation, HerrKaiser. I can clearly see what you mean from the dachshund picture. With the text on (Mediterranean cruise + The Kaiser's favourite dog) it was clearly meant for publication. So that points to the Kaiser being more relaxed with his image even in public. (Or was a media whore, compared to contemporary royals, if you will!)
« Last Edit: January 30, 2010, 11:57:16 PM by Tainyi Sovetnik »

RomanovsFan4Ever

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Re: Kaiser Wilhelm II
« Reply #441 on: February 06, 2010, 04:26:19 AM »
I have to say that In first moment I wasn't sure if to consider it as an actual photo or as a drawing/portrait, but most likely it should be a retouched photo.




Offline Kalafrana

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Re: Kaiser Wilhelm II
« Reply #442 on: February 06, 2010, 06:42:20 AM »
Posting 60:

This is very Wilhelm!

Any idea when and where it was taken?

Ann

RomanovsFan4Ever

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Re: Kaiser Wilhelm II
« Reply #443 on: February 06, 2010, 06:55:20 AM »
Unfortunately I have no idea, I found it unlabeled...could it be taken in Potsdam?...

Offline Kalafrana

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Re: Kaiser Wilhelm II
« Reply #444 on: February 06, 2010, 06:57:40 AM »
I wonder whether it is around the time of the Kaiser's silver jubilee in 1913.

Offline Vecchiolarry

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Re: Kaiser Wilhelm II
« Reply #445 on: February 06, 2010, 09:36:14 AM »
Hi,

I must say that I am releved that those are actually flowers on the ground.
At first viewing this picture, I mistakenly thought they were dead pigeons.....

I must get my eyes checked!!!

Larry

Offline HerrKaiser

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Re: Kaiser Wilhelm II
« Reply #446 on: February 06, 2010, 11:56:40 AM »
the location of the photo is difficult to identify with 100% confidence. the tower structure in the background looks to me like it might be Konigsberg. and the date would likely have been more in the late 19th/early 20th century period. By 1913, Wilhelm was looking much older.
HerrKaiser

Offline Kalafrana

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Re: Kaiser Wilhelm II
« Reply #447 on: February 06, 2010, 12:06:22 PM »
Yes, I did think Wilhelm looked rather young for 1913.

If the location is Koenigsberg, then a possible context is the bicentenary celebrations in January 1901, from which Wilhelm rushed to Osborne for Queen Victoria's deathbed. I wondered whether the Death's Head Hussar officer behind him is the Crown Prince, but I'm fairly certain it isn't.

Ann

Offline Carolath Habsburg

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Re: Kaiser Wilhelm II
« Reply #448 on: February 06, 2010, 12:14:09 PM »
To me it looks like a composite picture. Maybe he wasnt even marching on a street (or THAT street)







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"...Пусть он землю бережет родную, А любовь Катюша сбережет....". Grand Duchess Ekaterina Fyodorovna to Grand Duke Georgiy Alexandrovich. 1914

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Offline HerrKaiser

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Re: Kaiser Wilhelm II
« Reply #449 on: February 06, 2010, 02:26:39 PM »
Yes, I did think Wilhelm looked rather young for 1913.

If the location is Koenigsberg, then a possible context is the bicentenary celebrations in January 1901, from which Wilhelm rushed to Osborne for Queen Victoria's deathbed. I wondered whether the Death's Head Hussar officer behind him is the Crown Prince, but I'm fairly certain it isn't.

Ann

None of the men on his left or behind him look like any of his sons. The man immediately in WII's left looks like August von Mackenson.
HerrKaiser